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Der Peenestrom

Der Peenestrom trennt die Insel Usedom vom Festland und verbindet gleichzeitig das Stettiner Haff mit der Ostsee. Den Namen hat der Peenestrom vom Fluss Peene, der östlich von Anklam mit einem kleinen Delta mündet. Der Peenestrom hat mehrere Ausbuchtungen, wie das Achterwasser und die Krumminer Wiek.

Auf dem Peenestrom herrschen zeitweise recht starke Strömungen, da bei starken nördlichen bis nordöstlichen Winden Wassermassen aus der Ostsee bei Swinemünde ins Haff gedrückt werden und später wieder abfließen.

Am nördlichen Peenestrom liegen die Orte Peenemünde, Karlshagen und Wolgast. In Wolgast verbindet das sogenannte "blaue Wunder", eine Eisenbahn- und Straßenbrücke, das Festland mit der Insel Usedom.

Am südlichen Peenestrom liegt nördlich der Straßen-Klappbrücke von Zecherin, die ebenfalls mehrmals für den Schiffsverkehr geöffnet wird, der Ort Rankwitz. Weiter südlich, gegenüber der Hubbrücke Karnin, einer ehemals etwa 360 m langen Eisenbahnbrücke, liegt das Dorf Karnin.

Auch mehrere Inseln liegen im Peenestrom, wie der Große und der Kleine Wotig (verbunden mit dem Großen Rohrplan) sowie der Kleine Rohrplan. Wegen seiner vorgelagerten Flachwasserzone und Sandbänke, einschließlich der Insel Ruden und der Halbinsel Struck, ist die Peenestrom ein attraktives Gebiet für Wasservögel. Bereits seit 1925 Naturschutzgebiet, profitieren Seeadler, Kormorane, Reiher und Seeschwalben vom Fischreichtum des Peenestroms.

Nicht zuletzt ist der Peenestrom ein Eldorado für Wassersport Fans. Wissenswertes zum Thema Wassersport Region Usedom.